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Am 10.10.2018 unterstützte die 13. Klasse des Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasiums der Edith-Stein-Schule in Freiburg ein lebenswichtiges Projekt: Es wurde eine Registrierungsaktion gemeinsam mit der DKMS organisiert, um Patienten, die an Blutkrebs erkrankt sind, zu helfen. Initiiert wurde diese Aktion durch eine Schülerin der Klasse, die selbst als Kind von Leukämie betroffen war.

 

Alle 15 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs, darunter viele Kinder und Jugendliche. Blutkrebs ist der Sammelbegriff für eine Reihe schwerwiegender Erkrankungen des blutbildenden Systems. Oft ist eine Stammzellentransplantation für viele Patienten die letzte oder einzige Chance auf Leben, vorausgesetzt man findet den passenden Spender. Der passende Spender muss nahezu die gleichen Gewebemerkmale im Blut haben wie der erkrankte Patient. 

Am 10.10.2018 hatten viele Schüler, Eltern und Lehrer der Edith-Stein-Schule die Chance, sich bei der DKMS registrieren zu lassen. In kurzen Infovorträgen durch die DKMS und von Schülerinnen und Schülern wurden Interessierte über die Stammzellspende informiert. Die Registrierung selbst dauerte keine 10 Minuten und erfolgte per Wangenschleimhautabstrich mit drei Wattestäbchen. Anschließend werden die Gewebemerkmale im Labor analysiert und für die weltweite Spendersuche zur Verfügung gestellt. Wenn die registrierten potenziellen Spender dann tatsächlich als Stammzellspender infrage kommen, werden sie von der DKMS informiert. Nach einer erneuten Blutabnahme, der exakten Bestimmung aller relevanten Werte und einem ausführlichen Gesundheitscheck, kann es dann zu einer Stammzellspende kommen. 

Mit 35 Euro kann die DKMS einen potenziellen Stammzellenspender registrieren und seine Gewebe-merkmale im Labor typisieren. Diese Kosten werden nicht von den Krankenkassen übernommen. Deshalb haben die Schüler des gesundheitswissenschaftlichen Gymnasiums Waffeln verkauft. Die Badische Beamtenbank überreichte durch Herrn Rüdiger Bräutigam der Edith-Stein-Schule 500 EUR, die der DKMS zu Gute kommen. Insgesamt konnten so knapp 700 EUR für die DKMS gesammelt wer-den.

Aber viel wichtiger: Im Laufe des Tages konnten 124 neue potentielle Spender gefunden werden.

Lea Hummel

Bei bestem Wetter konnten wir vom 17.-20. September 2018 vier erlebnisreiche Tage am Rohrhardsberg im Oberen Elztal erleben. Bereits zu dritten Mal waren Schüler der Eingangsklasse des AG auf dem in 960 m Höhe gelegenen Bioland-Betrieb mit Mutterkuhhaltung, Weidewirtschaft und weiterer Tierhaltung. Manche Schüler meinten zwar, noch nie so viel gelaufen zu sein wie an den Tagen, aber letztlich hatten alle Spaß, sich zu bewegen. Aus eigener Kraft den Berg zu erklimmen ist schon eine besondere Erfahrung, die einfach gut tut, zumindest wenn man oben ist.

        

Neben thematischen Einstiegen in die historische Landwirtschaft im Schwarzwald oder  Bodenbildung an Lernplätzen vor Ort und einem kleinen Mathetest blieb aber auch noch genügend Freizeit zum Klönen, Esel ausführen oder Hühner streicheln. Gekocht und gevespert wurde natürlich in Eigenregie –alle wurden gut satt und geschmeckt hat es auch. Bei einer Exkursion zum Blindenseemoor konnten die letzten 10.000 Jahre Landschaftsentwicklung im Schwarzwald nachvollzogen werden. Beim abschließenden Grillen auf sicherlich Deutschlands schönstem Grillplatz in malerischer Atmosphäre fand einen gelungenen Ausklang. Begleitet wurde die Klasse jeweils für einen Tag von Frau Laber (Agrarbiologie), Frau Schindler (Englisch), Herrn Pinto (Mathe), Frau Hirth (Biotechnologie, Abteilungsleitung) sowie Herrn Raber (Agrarbiologie, Chemie), der die Klassenfahrt an allen Tagen begleitete.

Im nächsten Jahr werden wieder dort sein, dann auch mit einem Förster, der uns die Landschaft und Umweltmanagement am Rohrhardsberg näher bringt.

Schüler aus dem Seminarkurs 2017/18 des Agrarwissenschaftlichen Gymnasiums unserer Schule nahmen mit ihren Jahresarbeiten an einem vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg ausgerichteten Wettbewerb teil. Unter dem Thema „Stärkung des ländlichen Raums“ trafen sich 25 Projektgruppen der sechs AG-Standorte Baden-Württembergs vom 4. – 6. Oktober 2018 in Stuttgart, um ihre Arbeiten zur Förderung regionaler Landwirtschaft vor Expertengremien aus Politik und Wissenschaft vorzustellen. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen des 100. Landwirtschaftlichen Hauptfestes durch die Kultusministerin Frau Eisenmann und den Landwirtschaftsminister Herrn Hauk.

Dabei konnten Patrick Winterhalter mit seiner Arbeit zum Thema „Shredlage – eine lohnende Technik zur Silageaufbereitung in Südbaden“ und Kathrin Meyer mit dem Thema „Pflanzenkohle – eine Chance für die Landwirtschaft am Oberrhein“ die Jury offensichtlich besonders gut überzeugen, denn die beiden Schüler gewannen den ersten Preis (500€) und zweiten Preis (300 €) in der Kategorie Wirtschaft. Wir gratulieren, aber auch den anderen Teilnehmern, die ebenfalls besondere Arbeiten erstellt haben. Alle Wettbewerbsarbeiten wurden zusätzlich durch Sachpreise und Bildungspreise in Form von  Betriebspraktika, Schnupperstudium (Universität Hohenheim , FH Nürtingen), Exkursionen und Betriebsführungen ausgezeichnet. Ein weiterer Gewinn für alle Teilnehmer des Wettbewerbs: Sie haben durch die Seminarkursarbeit bereits ein Jahr vor dem eigentlichen Abitur eine schriftliche Abiturprüfung erfüllt und dies mit sehr guten Leistungen.

Der Wettbewerb wird durch den Kabinettsausschuss des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg für mindestens zwei weitere Jahre unterstützt und findet in diesem Format weiter statt. Bereits im Frühjahr 2018 hatten sich alle Teilnehmer zu Fachexkursionen und Austauschrunden in Stuttgart getroffen. Der Wettbewerb ist für alle Schüler des Agrarwissenschaftlichen Gymnasiums unserer Schule offen.
Dr. Bernd Raber (Leiter des SeK am AG)

 

Seit über einem Jahrzehnt werden an unserer Schule EU-Kooperationsprojekte für Schüler und Lehrer mit Partnerschulen in verschiedenen Ländern Europas durchgeführt. Mit unseren langjährigen Partnerschulen, dem Vantaa Vocational College in Finnland und der INS Escola d´Hoteleria i Turisme in Barcelona findet von 2018 – 2020 ein Projekt zur Durchführung von Auslandspraktika im Fachbereich Hotel und Gastronomie statt.

    

Weitere Informationen an:
Dr. Bernd Raber
Projektkoordinator ERASMUS+
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Unsere Schule ist EU-Charta-Einrichtung

Als eine von bundesweit nur etwa 100 Schulen ist die EStS seit September 2018 mit der sogenannten Mobilitäts-Charta ausgezeichnet. Dies ist eine durch die Europäische Union verliehene Akkreditierung für Bildungseinrichtungen, die über einen längeren Zeitraum Kooperationsprojekte erfolgreich durchgeführt haben. Hiermit haben wir uns die kontinuierliche Weiterentwicklung einer Internationalisierung an unserer Schule zum Ziel gesetzt.

So planen wir bereits ab dem Schuljahr 2019/2020 auch für unsere Ausbildungsberufe im Agrarbereich, also für Landwirte, Gärtner, Winzer Angebote für Auslandspraktika. Vorbereitungen hierzu mit Partnerschulen in Österreich und Frankreich laufen bereits. Darüber hinaus möchten wir mit dem VARIA College in Vantaa auch Angebote für Schüler des BK II einrichten, die den Berufsabschluss „Assistent für Gesundheitswesen“ absolvieren. Für Auszubildende im Bereich Kinderpflege ist ein Bildungskooperation mit einem Kinderheim in der Ukraine geplant.

Letztlich ist es ein Ziel unserer Schule, jedem Schüler der Berufsschule die Möglichkeit zur Durchführung eines Bildungsangebots innerhalb der EU zu ermöglichen und Angebote für unsere Vollzeitklassen zu verstärken.

 

2017/2018 Vantaa / Helsinki

Vom 05.04. bis 28.04.2018 nahmen sieben Auszubildende des Hotel- und Gaststättengewerbes und eine Auszubildende der Hauswirtschaft an einem Auslandspraktikum in Helsinki teil. Dieses Betriebspraktikum wurde im Rahmen des Erasmus+ Projekts der EU durchgeführt.
In Finnland besuchten wir unser Partner-College in Vantaa und lernten das finnische Ausbildungssystem kennen. Danach arbeiteten die Schülerinnen und Schüler drei Wochen in verschiedenen Hotels Helsinkis. Hier lernten sie unterschiedliche Arbeitsbereiche kennen und erweiterten ihre fachlichen, sprachlichen und kulturellen Kenntnisse.
Die Freizeit bot Gelegenheit zur Besichtigung der Highlights von Helsinki und einer Reise nach Tallinn (Estland).
Mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen im Gepäck kehrten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wohlbehalten zurück. Im Rahmen einer abschließenden Projektpräsentation durch die Schülerinnen und Schüler bekamen die Teilnehmer den "Europass Mobilität" überreicht.

 

2017/2018 Barcelona

Vom 02. – 24. März waren 2 Azubis Gast der INS Escola d´Hoteleria i Turisme in Barcelona. Pamela und Usha konnten ein dreiwöchiges Praktikum am renommierten Hotel Espanya im Herzen von Barcelona https://www.hotelespanya.com/ in den Bereichen Service, Küche und Rezeption bestreiten. Aufregung gab es wegen eines Ausrutschers am ersten Arbeitstag wegen eines Ausrutschers in der Küche. Trotz des angestauchten Halswirbels konnte die Usha ihr Praktikum erfolgreich abschließen. Auch die Atmosphäre des Rahmenprogramms im nächtlichen Barcelona war für die Damen ein besonderes Erlebnis. Vom gesamten Angeboten waren Pamela und Usha voll begeistert: ERASMUS ist super und für jeden empfehlenswert.


Im Gegenzug wurden durch unsere Schule auch Praktikanten unserer Partnerschulen aus Vantaa und Barcelona betreut.

 

Finland 2017

 

Finland 2016 

 

 

Weitere Auslandskooperationsprojekte